Lukas König

“Training gibt nicht das Gefühl, man sei in der Lage, etwas zu tun, man habe bestimmte Kenntnisse angesammelt. Training ist eine Begegnung mit der Realität, die man gewählt hat: Was immer man auch tut, soll man mit seinem ganzen Selbst tun.”

Eugenio Barba

Mein Name ist Lukas König. Ich arbeite als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge und Seminarleiter in verschiedenen Kontexten.

Dies ist mein Blog zu Ideen, Initiativen und Projekten in den Bereichen Theater, Kommunikation und Zusammenleben.

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Lukas König

Aktuelle Beiträge

  • Was ist eigentlich wesentlich?
    "Es ist Zeit, bewusst zu spielen!" Dieses Motto steht über meiner Webseite und ich frage mich- angeregt durch die Ereignisse und Gespräche rund um Corona- was ist eigentlich wesentlich für mich? Am 20. März 2020 schicke ich einem guten Freund "alternative" Informationen zu Corona, einen Tag später bekomme ich die Antwort: "(…) ich finde es ganz schön peinlich und unverantwortlich von Dir, dass Du dich an derartigen Verschwörungstheorien beteiligst (…)". Ich stehe im Austausch mit vielen Menschen. Deren Sicht auf die Dinge, ihre und … Weiterlesen
  • Die Frage nach der Form und die Unterstellung eines Gemeinsamen
    Ich initiiere ein Schauspieltraining. Ein Freund, mit dem ich seid einigen Jahren in Kontakt bin, signalisiert mir, er hat kein Interesse daran. Der Grund dafür: die Form interessiere ihn nicht. Im Interesse an freier, künstlerischer Zusammenarbeit treffen wir uns. Ein paar gemeinsame Projekte können wir realisieren, viele Impulse verhallen aber in einem klanglosen Raum. Ist dieser Raum nicht so klanglos, wie er scheint? Fehlen mir für dessen Frequenz möglicherweise nur die Ohren?
  • Tun, ohne vorher zu wissen
    Ich liege, nach einem Tag Theaterproben, auf dem Bett in meinem Gästezimmer. Stückentwicklung. Wir haben keine fertige Textfassung, sondern arbeiten aus der Improvisation heraus, mit unterschiedlichem Material. Meine Aufgabe in dem Projekt ist die Regie. Es wird die Frage nach Zusammenhängen laut, nach Klarheit. Wer bin ich? Welche Aufgabe habe ich in welcher Szene und mit welchem Text? Worum geht es überhaupt? Fragen der SchauspielerInnen. Die Antworten zeigen sich mir, dem Regisseur, aber erst dann, wenn die SchauspielerInnen auf der Bühne etwas tun. Dilemma?
  • Willkommen
    auf meiner neuen Webseite!

Habe nun, ach! Philosophie,Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.Da steh’ ich nun, ich armer Tor,Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar,Und ziehe schon an die zehen Jahr’Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum -Und sehe, daß wir nichts wissen können!Das will mir schier das Herz verbrennen.Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen; Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel – Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen, Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen, Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab’ ich weder Gut noch Geld, Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt; Es möchte kein Hund so länger leben! Drum hab’ ich mich der Magie ergeben, Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund; Daß ich nicht mehr mit sauerm Schweiß Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt Im Innersten zusammenhält,
Schau’ alle Wirkenskraft und Samen, Und tu’ nicht mehr in Worten kramen. Faust Johann Wolfgang von Goethe