Lukas König

“Training gibt nicht das Gefühl, man sei in der Lage, etwas zu tun, man habe bestimmte Kenntnisse angesammelt. Training ist eine Begegnung mit der Realität, die man gewählt hat: Was immer man auch tut, soll man mit seinem ganzen Selbst tun.”

Eugenio Barba

Mein Name ist Lukas König. Ich arbeite als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge und Seminarleiter in verschiedenen Kontexten.

Dies ist mein Blog zu Ideen, Initiativen und Projekten in den Bereichen Theater, Kommunikation und Zusammenleben.

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  • Umgang mit Informationen
    Dieser Beitrag ist eine Einladung zum Austausch. Im Zusammenhang mit Corona und anderen "brisanten" Ereignissen, habe ich erlebt, wie ich von vielen Menschen Links zu Informationen zugeschickt bekam und wie ich selbst Informationen an andere schickte. Ich merkte, dass ich unzufrieden wurde, in welcher Weise dieser Informationsaustausch in meinem Leben eine Dynamik entwickelte, bei welcher ich das Gefühl bekam, ich werde überflutet und ich überflute andere. Ich bin nun in einem inneren Prozess damit und frage mich, wie können Informationen ausgetauscht werden? Wie nehme ich Informationen in Empfang und wann und warum gebe ich Informationen weiter? Es interessiert mich sehr … Weiterlesen

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Habe nun, ach! Philosophie,Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.Da steh’ ich nun, ich armer Tor,Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar,Und ziehe schon an die zehen Jahr’Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum -Und sehe, daß wir nichts wissen können!Das will mir schier das Herz verbrennen.Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen; Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel – Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen, Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen, Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab’ ich weder Gut noch Geld, Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt; Es möchte kein Hund so länger leben! Drum hab’ ich mich der Magie ergeben, Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund; Daß ich nicht mehr mit sauerm Schweiß Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt Im Innersten zusammenhält,
Schau’ alle Wirkenskraft und Samen, Und tu’ nicht mehr in Worten kramen. Johann Wolfgang von Goethe